Der Sales Consultant — im Deutschen meist Vertriebsberater genannt — verkauft über Beratung statt über Druck. Er arbeitet dort, wo Produkte erklärungsbedürftig sind: bei Software, technischen Anlagen, Finanzprodukten oder Dienstleistungen. Der Kunde kauft am Ende nicht das Produkt, sondern die Lösung eines Problems, das der Sales Consultant gemeinsam mit ihm herausgearbeitet hat.

Was macht ein Sales Consultant?

Beratender Verkauf statt Überreden

Der wichtigste Unterschied zum klassischen Verkauf liegt in der Gesprächsführung. Ein Sales Consultant redet weniger, als die meisten erwarten. Er stellt Fragen, bis er den Zusammenhang verstanden hat, und empfiehlt manchmal ausdrücklich, nicht zu kaufen — weil ein unpassender Abschluss später zu Reklamationen und Kündigungen führt. Genau diese Haltung macht ihn glaubwürdig und erklärt, warum die Rolle bei komplexen Produkten überhaupt existiert.

Welche Fähigkeiten brauchst du?

Was verdient ein Sales Consultant?

StepStone führt den Beruf als Vertriebsberater. Das Mediangehalt liegt dort bei 47.500 Euro im Jahr, die übliche Spanne reicht von 40.200 bis 57.400 Euro (Stand: August 2026). Je erklärungsbedürftiger das Produkt und je größer das Auftragsvolumen, desto höher fällt der variable Anteil aus.

Wie wirst du Sales Consultant?

Der Beruf ist klassisch für Quereinsteiger offen, weil Beratungskompetenz sich erlernen lässt und kein geschützter Abschluss verlangt wird. Unsere Weiterbildung zum Sales Manager deckt genau die beiden Seiten ab, auf die es ankommt: Gesprächsführung im beratenden Verkauf und der sichere Umgang mit CRM-Systemen. 8,1 Monate remote, drei IHK-Zertifikate, über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit in der Regel vollständig förderfähig.

Einen Überblick über die übrigen Vertriebsberufe gibt unser Beitrag dazu, was ein Vertriebsmitarbeiter macht. Alle Module stehen im Kursinhalt.

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