Salesforce-Zertifizierungen sind offizielle Nachweise des Softwareherstellers Salesforce, die du über eine beaufsichtigte Prüfung erwirbst. Es gibt sie für viele Rollen, vom Einstiegsniveau im Vertrieb bis zu technischen Spezialisierungen. Lernen kannst du kostenlos auf der Plattform Trailhead, die Prüfungen selbst sind in der Regel kostenpflichtig.

Frau lernt am Laptop für eine Salesforce-Zertifizierung

Was ist Salesforce?

Salesforce ist eines der bekanntesten CRM-Systeme. CRM steht für Customer Relationship Management: In der Software werden Kontakte, Unternehmen, Verkaufschancen, Aktivitäten und Berichte verwaltet. Viele Vertriebsteams arbeiten täglich damit, von der Leadbearbeitung bis zum Forecast.

Wer Salesforce sicher bedienen kann, bringt deshalb eine Fähigkeit mit, die in vielen Stellenanzeigen im Vertrieb und im CRM-Umfeld auftaucht. Eine Zertifizierung macht diese Kenntnisse für Arbeitgeber sichtbar.

Welche Salesforce-Zertifizierungen gibt es?

Salesforce listet seine Zertifizierungen offiziell auf Trailhead und Trailhead Academy. Sie sind nach Rollen und Niveaus gegliedert. Zur Orientierung einige Beispiele aus dem offiziellen Angebot (Stand September 2026):

Dazu kommen weitere Zertifizierungen, unter anderem für Daten, Analytics, Marketing und Entwicklung. Da Salesforce Namen und Angebot regelmäßig anpasst, lohnt sich vor der Planung immer ein Blick auf die offizielle Übersicht.

Was ist die Zertifizierung „Salesforce Certified Agentforce Sales Foundations“?

Diese Zertifizierung richtet sich an Menschen im Vertrieb. Salesforce ordnet sie der Rolle Vertriebsmitarbeiter und dem Niveau Grundlagen zu. Laut Prüfungsbeschreibung weist sie nach, dass du kundenorientiert verkaufst und den Vertriebsprozess verstehst. Genannt werden Fähigkeiten wie Kundenkommunikation, Recherche und Bedarfsanalyse, Teamverkauf, wertorientiertes Verkaufen sowie Account-Planung und -Strategie.

Der Namensbestandteil „Agentforce“ verweist auf die KI-Plattform von Salesforce. Im Kern ist die Zertifizierung aber kein technischer Admin- oder Entwicklernachweis, sondern ein Nachweis von Vertriebsgrundlagen im Salesforce-Umfeld. Das Vorbereitungsmaterial auf Trailhead behandelt Themen wie Planung, Kundeninteraktion, Deal-Management, Pipeline-Management, Forecasting und Kundenerfolg.

Die offiziellen Prüfungsdetails laut Trailhead Academy (Stand September 2026):

Gebühren und Bedingungen können sich ändern. Maßgeblich ist immer die aktuelle Angabe auf der offiziellen Prüfungsseite.

Wie läuft eine Salesforce-Prüfung ab?

Der Weg zur Zertifizierung folgt meist denselben Schritten:

Teilnehmer lernt in einem Online-Kurs die Grundlagen für die Salesforce-Zertifizierung

Welche Vorkenntnisse brauchst du?

Für die Foundations-Prüfung verlangt Salesforce keine formalen Voraussetzungen. Hilfreich sind trotzdem ein grundlegendes Verständnis des Verkaufsprozesses und etwas Übung im Umgang mit einem CRM-System. Wer noch nie mit Leads, Deals oder Pipeline gearbeitet hat, sollte mehr Vorbereitungszeit einplanen.

Trailhead: der kostenlose Lernweg

Trailhead ist die Lernplattform von Salesforce. Dort findest du kostenlose Lerneinheiten, sogenannte Module, die zu Lernpfaden (Trails) und Sammlungen (Trailmixes) zusammengefasst sind. Viele Module enthalten praktische Aufgaben, die du in einer eigenen Übungsumgebung löst. Für einzelne Prüfungen gibt es spezielle Vorbereitungsmodule, zum Beispiel „Cert Prep: Salesforce Agentforce Sales Foundations“.

Selbstlernen erfordert Disziplin. Du musst dir Zeitplan, Reihenfolge und Übungsaufgaben selbst organisieren und hast niemanden, der Fragen beantwortet. Wer strukturiert lernen möchte, kann Trailhead gut mit einer Weiterbildung kombinieren.

Was bringt eine Salesforce-Zertifizierung für den Jobeinstieg?

Eine Zertifizierung ist kein Jobversprechen, aber ein nachprüfbarer Beleg. Für Quereinsteiger kann das besonders hilfreich sein:

Ehrlich gesagt ersetzt eine Einstiegszertifizierung keine Berufserfahrung. Für technische Rollen wie Salesforce-Administrator oder Consultant erwarten Arbeitgeber in der Regel deutlich mehr Praxis. Einen Überblick über Aufgaben rund um CRM-Systeme gibt der Artikel CRM Manager. Wie die Zertifikate eines weiteren CRM-Anbieters funktionieren, erklärt der Artikel HubSpot Zertifizierung.

Salesforce-Zertifizierung in einer geförderten Weiterbildung

In beiden Weiterbildungen der Sales Akademie ist die Zertifizierung „Salesforce Certified Agentforce Sales Foundations“ enthalten: im Sales Manager im digitalen Vertrieb (8 Monate) und im Digital Sales Manager (5 Monate). Sie ist eines von neun Zertifikaten, zu denen außerdem drei IHK-Zertifikate und vier HubSpot-Zertifikate gehören. Du arbeitest in beiden Weiterbildungen mit Salesforce und HubSpot und lernst den Einsatz von KI im Vertrieb, mehr dazu im Artikel KI im Vertrieb.

Die ATR Sales Akademie GmbH ist nach AZAV zugelassen. Die Weiterbildungen können daher zum Beispiel über einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III gefördert werden. Ob du gefördert wirst, entscheidet der Kostenträger, etwa die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter. Mehr dazu unter Bildungsgutschein: Voraussetzungen und Antrag.

Salesforce ist eine Marke der Salesforce, Inc. Die Sales Akademie nennt den Namen hier nur, um die Inhalte der Weiterbildungen zu beschreiben.

Du möchtest wissen, ob eine geförderte Weiterbildung mit Salesforce-Zertifizierung für dich infrage kommt? In der kostenlosen Beratung besprechen wir deine Optionen und prüfen deine Förderfähigkeit. Telefonisch erreichst du uns unter 030 31192051.

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